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Bad Kissingen, 10-13.06.2010
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Kongress Programm für Freitag, 11. Juni. 2010

     08:15 Uhr - Meditation und/ oder Bewegung    
Plenumsvortrag, 09:00Uhr

Kopf schlägt Kapital. Von der Kunst ein Entrepreneur zu sein.

Plenumsvortrag
Kopf schlägt Kapital. Von der Kunst ein Entrepreneur zu sein.

Wir leben in aufregenden Zeiten. Viele meinen, der richtige Crash komme erst noch. Andere erklären, das Schlimmste sei schon vorbei. Es liegt auf der Zunge zu sagen: Gründen Sie lieber Ihr eigenes Unternehmen. Noch nie in der Geschichte waren die Voraussetzungen so günstig, und die Gründung eines Unternehmens so zugänglich für Normalmenschen wie heute. Eigenes unternehmerisches Handeln wird zur Perspektive für eine ganze Generation werden.
Nur drei Schritte müssen Sie gehen: Entrepreneurship von Business Administration unterscheiden (Das ist der leichteste). Eine Ausgangsidee finden, daran arbeiten, noch mehr daran arbeiten, so lange, bis Sie ein Ideenkonzept haben, dass deutlich überzeugender ist, als die Konventionen, die Sie vorfinden (Das ist der schwierigste Schritt). Aus vorhandenen Komponenten gründen, statt alles selbst aufzubauen (Das ist der Schritt, der Sie von Kapital fast unabhängig macht). Alle drei Schritte zusammen revolutionieren die Art und Weise, wie bisher Unternehmen gegründet wurden. Warten Sie nicht länger. Es gibt nichts Spannenderes und Lebendigeres, als ein eigenes Ideen-Kind in die Welt zu setzen.


Prof. Dr. Günther FaltinProf. Dr. Günther Faltin
Leiter des Arbeitsbereichs Entrepreneurship der Freien Universität Berlin, Gründer der  Projektwerkstatt GmbH mit der Idee der „Teekampagne”.  Das Unternehmen ist Marktführer im Teeversand in Deutschland, obwohl es sich nach wie vor auf nur eine einzige Sorte Tee beschränkt. Mittlerweile wurde die Teekampagne zum weltgrößten Importeur von Darjeeling Tee.  Prof. Dr. Günther Faltin gilt als einer der engagiertesten und bekanntesten Verfechter einer neuen Kultur des  Entrepreneurship in Deutschland.



Parallelvorträge, 10:45 Uhr

Die Kunst, eine wertvolle Zeitung zu machen

Parallelvorträge
Die Kunst, eine wertvolle Zeitung zu machen


Sein Irrtum ist längst legendär. Bill Gates hatte 1995 bekanntlich prophezeit: „Die Zeitung ist im Jahr 2000 tot”. Eine grandiose Fehleinschätzung, die dem Microsoft-Gründer und reichsten Mann der Welt bis heute viel Häme eingebracht hat. Denn auch im Jahr 2009 sind Informationen auf bedrucktem Papier weltweit weiterhin gefragt. Mehr als 500 Millionen bezahlte Exemplare finden täglich ihre Leser.
Damit dies möglichst lange noch so bleibt, müssen sich Verlage allerdings verändern. Denn die Art und Weise, wie die Menschen Medien heutzutage nutzen, wandelt sich. Das hat vor allem mit der rasanten Entwicklung bei den digitalen Technologien zu tun. Informationen werden heute zu jeder Zeit und an jedem Ort abgerufen. Deshalb braucht der Tanker Tageszeitung einerseits digitale Beibooten wie zum Beispiel Online-Plattformen, aber auch zusätzliche gedruckte Produkte für spezielle Zielgruppen.
Die Herausforderung besteht vor allem darin, existierende Leser zu binden und zusätzlich für die junge Zielgruppe attraktiv zu sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich die heute 15- bis 20-jährigen Nichtleser in 15 Jahren eine Zeitung kaufen. Wenn ein Verlag sie als Kunden haben will, muss er ihnen Angebote machen, die zu ihrer Lebenswirklichkeit gehören.
Die Kunst, eine wert-volle Zeitung zu machen, beruht bei allen notwendigen Veränderungen vor allem darauf, dass der Qualitätsanspruch für journalistische Produkte unangetastet bleibt. Oberstes Ziel ist deshalb die Sicherung eines kritischen und unabhängigen Journalismus. Denn dieser ist das wichtigste Kapital der Verlage.
Unabhängiger, kritischer Journalismus beruht auf Freiheit und Verantwortung. Im Kräftespiel gesellschaftlicher Interessen betreibt der Journalist das Geschäft der Aufklärung durch Sammlung, Prüfung, Auswertung und Einordnung jener Informationen, die für die Öffentlichkeit relevant sind und die die Menschen befähigen, in Staat, Wirtschaft und Gemeinwesen eine aktive Rolle zu spielen.
Nur mit verantwortungsvoll agierenden Medien funktionieren Demokratien. Und nur mit verantwortungsvoll agierenden Journalistinnen und Journalisten können die Medien, kann die Presse ihre Funktion in der Demokratie und in der Zivilgesellschaft wahrnehmen.
Denn Qualitätsjournalismus ist Kulturgut und Eckpfeiler unserer demokratischen Gesellschaftsordnung, keine normale Handelsware im kapitalistischen Getriebe, die sich mit geringem Aufwand ohne weiteres herstellen lässt. Eine Tatsache, die immer mehr Manager in der Medienbranche ob des enormen Spardrucks ihrer Unternehmen mehr und mehr zu vergessen scheinen.
Die Journalisten der Mediengruppe Main-Post orientieren sich bei ihrer Arbeit seit nunmehr zwei Jahren an Leitlinien, die eigens für die Redaktion entwickelt wurden. Diese definieren handwerkliche Regeln, die den journalistischen Qualitätsstandard, aber auch die Einhaltung von Medienrecht und Medienethik sichern helfen.


Michael Reinhard  Michael Reinhard
geboren 1958 in Bad Orb. Er absolvierte ein Volontariat beim Gelnhäuser Tageblatt und ein Journalismus-Studium an der FU Berlin. Stationen seines Berufsweges waren das Gelnhäuser Tageblatt, die Berliner Morgenpost, die Frankfurter Rundschau, der Tagesspiegel und der Gießener Anzeiger. Beim Gießener Anzeiger war Michael Reinhard Chefredakteur. Bei der Mediengruppe Main-Post ist er seit 2001 Chefredakteur.

Social Business – Die Kunst der gleichzeitigen Verwandlung von Wirtschaft und Gesellschaft

Parallelvorträge
Social Business – Die Kunst der gleichzeitigen Verwandlung von Wirtschaft und Gesellschaft

Der Impuls des so genannten “Social Business” ist noch keine drei Jahre alt. Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus formulierte ihn erstmals im deutschsprachigen Raum beim “Vision Summit 2007” in Berlin. Er elektrisierte Führungskräfte der Wirtschaft ebenso wie engagierte Aktivisten der Zivilgesellschaft. Kenn Wunder, denn der Ansatz des “Social Business” versöhnt auf eine neuartige intelligente Weise ökonomisches Denken und Handeln mit der Lösung der brennendsten sozialen und ökologischen Menschheitsprobleme. Wenn plötzlich der Sieg über die Armut oder die Ausbreitung solarer Selbstversorgung in den Armutsregionen der Welt zu ökonomisch selbsttragenden Projekten werden, erhöht sich der Wirkungsradius und sowie das Tempo für öko-soziale Erfolgsprojekte drastisch. Gleichzeitig kommen derartige Projekte immer mehr aus der Abhängigkeit von Spenden und Staatshaushalten, und Unternehmen können sich plötzlich in der neuen Rolle effektivster Sozialreformer neu erfinden.
“Social Businesses” sind Unternehmen, die allein zu dem Zweck gegründet werden, ein dringliches gesellschaftliches Problem zu lösen. Die Investoren in solche Unternehmen orientieren sich allein am “Social Profit”. Dieses einfache und revolutionäre Konzept erweist sich als außerordentlich attraktiv. Peter Spiegel, der dieser neuen gesellschaftlichen Initiative mit dem Vision Summit und Genisis Institute for Social Business einen entscheidenden Schub gab, erläutert die Erfolgsmomente von Social Business und stellt dar, wie in kürzester Zeit Social Business Fonds, neue Medien, Lehrstühle an mehreren Universitäten und vieles mehr entstanden. Er weist der Social Business Bewegung eine ebenso große Bedeutung zu wie einer der Ökobewegung, als sie dem Gedanken folgte, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht widersprechen müssten, sondern ideal ergänzen könnten.



Peter Spiegel  Peter Spiegel
ist Initiator und Leiter des Vision Summit (www.visionsummit.org), der größten internationalen Konferenz für Social Entrepreneurship und Social Business, sowie des Genisis Instituts, des ersten Instituts für Social Business. Er ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Büchern, zuletzt von “Muhammad Yunus – Banker der Armen” (Herder), “The Power of Dignity – Die Kraft der Würde” (Bildband; Kamphausen), “Gute Geschäfte – Humane Weltwirtschaft als Ausweg aus der Krise” (mit Franz Alt; Aufbau) und “Global Impact – Der neue Weg zur globalen Verantwortung” (mit Franz Josef Radermacher; Hanser).

Führung und Vision. Grundzüge einer nachhaltigen Wirtschaftsethik.

Parallelvorträge
Führung und Vision. Grundzüge einer nachhaltigen Wirtschaftsethik.


Nicht nur ein Volk ohne Vision geht zugrunde, wie es im Buch Jeremia heißt, sondern jede Form menschlicher Gemeinschaft und Organisation. Das betrifft eine Beziehung genauso wie ein Unternehmen und das System der Weltwirtschaft. Die desolate und in ihrer Tiefenstruktur von den Systemprotagonisten nicht verstandene Krisensituation der Gegenwart konfrontiert in ökonomischer, ökologischer und ethischer Hinsicht unübersehbar mit dieser Tatsache. Doch die Krisen der Gegenwart bergen eine epochale Chance. Sie sind ein existentieller Appell an unsere Potentialität. Sie rufen nach der Kraft des visionären Denkens und Handelns, nach der Kraft der Sehnsucht, die wir als Person und Gattung in uns tragen, nach der Kraft einer Weltzuwendung, die auf Achtsamkeit und der Empfindung universaler Verbundenheit gründet. Wir können Vertrauen haben, denn der Mensch – auch als homo economicus – ist keine Krankheit, sondern Schönheit in Entwicklung.



Prof. Dr. Phil. Claus EurichProf. Dr. Claus Eurich
geboren 1950; 1976 Promotion; 1979 Habilitation; Professor für Kommunikationswissenschaft und Ethik am Institut für Journalistik der TU Dortmund; Kontemplationslehrer.Letzte Buchveröffentlichungen: „Die heilende Kraft des Scheiterns“ (2006); „Wege der Achtsamkeit“ (2008); „Das Gute im Bösen“ (März 2010).



Parallelvorträge, 12:15 Uhr

Der Unternehmer als Künstler

Parallelvorträge
Der Unternehmer als Künstler


Ein lebendiger Erfahrungsbericht und eine kritische Reflektion auf der Basis von dreißig Jahren über folgende Fragen: - Unternehmertum: Sind Wirtschaft und Spiritualität Gegensätze?

- Gibt es als Unternehmer eine „künstlerische Freiheit“ jenseits wirtschaftlicher Sachzwänge?
- Mit welchen Vorteilen/Nachteilen lebt ein Unternehmer mit spiritueller Grundlage?
- Gibt es ein spirituelles Unternehmen?



Dr. Ulrich Freiesleben Dr. Ulrich Freiesleben

Jahrgang 1949, verheiratet, zwei Söhne. MBA, Dr. phil..
1975 Gründung der Diamantmanufaktur FREIESLEBEN in Münster, Mitglied der weltgrößten Rohdiamantenbörse in Antwerpen/Belgien, Entwicklung der patentierten Diamantschliffe CONTEXT und  SPIRIT mit internationalen Auszeichnungen für höchste Designqualität.
Vorstand der Identity Foundation, Präsidiumsmitglied der Willigis-Jäger-Stiftung, Leiter des Kuratoriums „Spiritualität und Wirtschaft“, Beirat der European-Leadership-Academy, Vorsitzender der Keniahilfe e.V. 

Das Leben ist eine Option. Führen mit Optionen.

Parallelvorträge - Das Leben ist eine Option. Führen mit Optionen.

Die klassischen Führungs- und Erfolgsmethoden passen nicht mehr in unsere schnelllebige und vernetzte Zeit. Die Orientierung an Zielen führt in einem hochdynamischen und hochkomplexen Umfeld zu Fehlsteuerungen und zu krank machendem Stress. Eine höhere Geschmeidigkeit und Flexibilität ist gefragt. Ziele sind out! Optionen sind in! Management by Options anstatt Management by Objectives.
Ausgehend vom persönlichen Bereich: Gestalten Sie Ihr Leben, Ihre Karriere mit Hilfe von Zielen? Oder, bei näherem Hinsehen: Schaffen und managen Sie Optionen? Auch in den Unternehmen hilft der Ziele-Kult, helfen Budgets und Controlling nicht so recht weiter. Nachhaltigen Erfolg erlangt man durch ein systematisches Chancenmanagement. Und Management by Options ist eine Technik für ein solches Chancenmanagement. Der Trend in der Managementlehre und -praxis hin zu mehr Flexibilität, weniger inhumaner Führungsbürokratie und delegierter Verantwortung ist unumkehrbar. Die Angst vor dem Kontrollverlust ist unbegründet. Mehr Flexibilität führt keinesfalls ins Chaos, sondern führt bei geringerer allgemeiner Kraftanstrengung zu besseren Ergebnissen.



Prof. Dr. Wolfgang Vieweg  Prof.Dr. Wolfgang Vieweg

Jahrgang 1949, verheiratet, 3 Kinder. Dipl.-Ing. FH Darmstadt, Technische Informatik, Dr. rer. pol. Universität zu Köln, Organisations-lehre. 5 Jahre Assistent Finanzvorstand, 14 Jahre leitende und geschäftsführende Positionen in den Bereichen Luftverkehr,  Maschinen- und Anlagenbau, Ingenieurberatung, Luxuslederwaren. Seit 12 Jahre Prof. für BWL, Rechnungswesen und Unternehmensführung an der FH Würzburg-Schweinfurt. Unternehmensberater (KMUs, Start-Ups), Autor.

Menschen mit Unternehmen - Ziele mit Werten verbinden

Parallelvorträge - Menschen mit Unternehmen - Ziele mit Werten verbinden

Evelin Rosenfeld nimmt in ihrem Vortrag das Wertethema in Wirtschaft und Politik auf. Sie zeigt, in welchen Situationen es in Betrieben oder in der Tagespolitik relevant wird, welche Prozesse hiermit angestoßen werden und welche Chancen und Risiken hiermit verbunden sind.
Als Übergang zum Workshop am Nachmittag skizziert sie Etappenziele und Ergebnisqualitäten nachhaltiger Transformationsprozesse in größeren Organisationen.

Headlines aus dem Vortrag:
- Die wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Ereignisse der vergangenen 18 Monate haben eine Diskussion und ein neues System-Bewusstsein in der breiten Bevölkerung ausgelöst
- Die betrieblichen und politischen Lösungsansätze kommen einmal mehr nicht über die reine Sachlogik hinaus
- Isolierte "Werteprozesse" und CSR-Aktivitäten haben mitunter verheerende Effekte auf Kohäsion und Identifikation mit den Unternehmen
- Der Paradigmenwechsel hat eine prozessuale Logik, die von Innen nach Außen führt
* Individuell
* Bezogen auf das Geschäftsmodell
* Mit Wirkung auf Governance- und Steuerungsstrukturen



Evelin Rosenfeld  Evelin Rosenfeld
Beraterin für  Menschen in Führungspositionen, die erfolgreiches Wirtschaften mit einer authentischen Werthaltung und ihrer Liebe zum Leben verbinden wollen, Entwicklung eines eigenen Coachingansatzes (Was dir wirklich wichtig ist. Arbeitsbuch zum Personal Empowerment, erschienen 2004 im Junfermann Verlag), in dem Selbstbestimmtheit, Eigenverantwortung und Verbundenheit als persönliche Orientierungspunkte aktiviert werden. Entwicklung eines Instruments -Wertebasiertes Management- mit dem sie auf kultureller und struktureller Ebene ganze Unternehmen transformiert. ("Die Strategie der Aufrichtigkeit: Vertrauens- und Profilaufbau durch Wertebasierte Managementsysteme, erschienen 2009 im BOD, Verlag"). In zahlreichen Vorträgen und Seminaren zeigte sie die Relevanz und die Installation wertebasierter Steuerungssysteme für die Bewältigung aktueller wirtschaftspolitischer Veränderungsprozesse, wie etwa den klimapolitischen Wandel, die Reformation der Finanzmärkte, die Evolution parlamentarischer Demokratien. Selbstständig mit ihrem Unternehmen WMB (Wertebasierte Managementberatung). 



Workshops, 15:00 bis 18:00 Uhr

Workshop: Menschen mit Unternehmen - Ziele mit Werten verbinden

  Workshops - Menschen mit Unternehmen - Ziele mit Werten verbinden

In dem Workshop von Evelin Rosenfeld "Menschen mit Unternehmen - Ziele mit Werten verbinden" werden in zwei Sequenzen ie beiden Kernaussagen des wertebasierten Managements vorgestellt und interaktiv erprobt:
Zum einen geht es um die Erkundung des "Wertebegriffs": Was sind Werte? Welche Relevanz haben Werte in der Unternehmsführung? In welcher Dimension bekommen Werte eine transformative, handlungsleitende und identitätsstiftende Wirkung?

Zum anderen wird anhand eines Fallbeispiels einklassischer Werteprozess analysiert: Welche Meilensteine gibt es in klassischen Changeprojekten? Wo entstehen Begeisterung und Comittment- und wo Widerstand und Fraktionierung? Wann entsteht eine langfristig integrative Wirkung auf Werteebene?
Die Teilnehmenden leiten auf der Basis eigener Erfahrungen und gemeinsamer Reflexion die wichtigsten Kirterien bei der Konzeption eines nachhaltigen Werteprozesses aus.



Evelin Rosenfeld  Evelin Rosenfeld
Beraterin für  Menschen in Führungspositionen, die erfolgreiches Wirtschaften mit einer authentischen Werthaltung und ihrer Liebe zum Leben verbinden wollen, Entwicklung eines eigenen Coachingansatzes (Was dir wirklich wichtig ist. Arbeitsbuch zum Personal Empowerment, erschienen 2004 im Junfermann Verlag), in dem Selbstbestimmtheit, Eigenverantwortung und Verbundenheit als persönliche Orientierungspunkte aktiviert werden. Entwicklung eines Instruments -Wertebasiertes Management- mit dem sie auf kultureller und struktureller Ebene ganze Unternehmen transformiert. ("Die Strategie der Aufrichtigkeit: Vertrauens- und Profilaufbau durch Wertebasierte Managementsysteme, erschienen 2009 im BOD, Verlag"). In zahlreichen Vorträgen und Seminaren zeigte sie die Relevanz und die Installation wertebasierter Steuerungssysteme für die Bewältigung aktueller wirtschaftspolitischer Veränderungsprozesse, wie etwa den klimapolitischen Wandel, die Reformation der Finanzmärkte, die Evolution parlamentarischer Demokratien. Selbstständig mit ihrem Unternehmen WMB (Wertebasierte Managementberatung). 

Workshop: Der Unternehmer als Künstler

Workshops - Der Unternehmer als Künstler

Im Workshop von Dr. Ulrich Feiesleben beantwortet der erfahrene und ausgezeichnete Unternehmer die Fragen: Sind Wirtschaft und Spiritualität Gegensätze?

- Gibt es als Unternehmer eine „künstlerische Freiheit“ jenseits wirtschaftlicher Sachzwänge?
- Mit welchen Vorteilen/Nachteilen lebt ein Unternehmer mit spiritueller Grundlage?
- Gibt es ein spirituelles Unternehmen?

Ein lebendiger Erfahrungsbericht und eine kritische Reflektion auf der Basis von dreißig Jahren Erfahrungen in diesem Unternehmensbereich.



Dr. Ulrich Freiesleben Dr. Ulrich Freiesleben


Jahrgang 1949, verheiratet, zwei Söhne. MBA, Dr. phil..
1975 Gründung der Diamantmanufaktur FREIESLEBEN in Münster, Mitglied der weltgrößten Rohdiamantenbörse in Antwerpen/Belgien, Entwicklung der patentierten Diamantschliffe CONTEXT und  SPIRIT mit internationalen Auszeichnungen für höchste Designqualität.
Vorstand der Identity Foundation, Präsidiumsmitglied der Willigis-Jäger-Stiftung, Leiter des Kuratoriums „Spiritualität und Wirtschaft“, Beirat der European-Leadership-Academy, Vorsitzender der Keniahilfe e.V.

Workshop: Social Business – Die Kunst der gleichzeitigen Verwandlung von Wirtschaft und Gesellschaft

Workshops - Social Business – Die Kunst der gleichzeitigen Verwandlung von Wirtschaft und Gesellschaft

Der Impuls des so genannten “Social Business” ist noch keine drei Jahre alt. Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus formulierte ihn erstmals im deutschsprachigen Raum beim “Vision Summit 2007” in Berlin. Er elektrisierte Führungskräfte der Wirtschaft ebenso wie engagierte Aktivisten der Zivilgesellschaft. Kenn Wunder, denn der Ansatz des “Social Business” versöhnt auf eine neuartige intelligente Weise ökonomisches Denken und Handeln mit der Lösung der brennendsten sozialen und ökologischen Menschheitsprobleme. Wenn plötzlich der Sieg über die Armut oder die Ausbreitung solarer Selbstversorgung in den Armutsregionen der Welt zu ökonomisch selbsttragenden Projekten werden, erhöht sich der Wirkungsradius und sowie das Tempo für öko-soziale Erfolgsprojekte drastisch. Gleichzeitig kommen derartige Projekte immer mehr aus der Abhängigkeit von Spenden und Staatshaushalten, und Unternehmen können sich plötzlich in der neuen Rolle effektivster Sozialreformer neu erfinden.
“Social Businesses” sind Unternehmen, die allein zu dem Zweck gegründet werden, ein dringliches gesellschaftliches Problem zu lösen. Die Investoren in solche Unternehmen orientieren sich allein am “Social Profit”. Dieses einfache und revolutionäre Konzept erweist sich als außerordentlich attraktiv. Peter Spiegel, der dieser neuen gesellschaftlichen Initiative mit dem Vision Summit und Genisis Institute for Social Business einen entscheidenden Schub gab, erläutert die Erfolgsmomente von Social Business und stellt dar, wie in kürzester Zeit Social Business Fonds, neue Medien, Lehrstühle an mehreren Universitäten und vieles mehr entstanden. Er weist der Social Business Bewegung eine ebenso große Bedeutung zu wie einer der Ökobewegung, als sie dem Gedanken folgte, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht widersprechen müssten, sondern ideal ergänzen könnten.



Peter Spiegel  Peter Spiegel
ist Initiator und Leiter des Vision Summit (www.visionsummit.org), der größten internationalen Konferenz für Social Entrepreneurship und Social Business, sowie des Genisis Instituts, des ersten Instituts für Social Business. Er ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Büchern, zuletzt von “Muhammad Yunus – Banker der Armen” (Herder), “The Power of Dignity – Die Kraft der Würde” (Bildband; Kamphausen), “Gute Geschäfte – Humane Weltwirtschaft als Ausweg aus der Krise” (mit Franz Alt; Aufbau) und “Global Impact – Der neue Weg zur globalen Verantwortung” (mit Franz Josef Radermacher; Hanser).

Workshop: Führung und Vision. Grundzüge einer nachhaltigen Wirtschaftsethik.

Workshops- Führung und Vision. Grundzüge einer nachhaltigen Wirtschaftsethik.

Nicht nur ein Volk ohne Vision geht zugrunde, wie es im Buch Jeremia heißt, sondern jede Form menschlicher Gemeinschaft und Organisation. Das betrifft eine Beziehung genauso wie ein Unternehmen und das System der Weltwirtschaft. Die desolate und in ihrer Tiefenstruktur von den Systemprotagonisten nicht verstandene Krisensituation der Gegenwart konfrontiert in ökonomischer, ökologischer und ethischer Hinsicht unübersehbar mit dieser Tatsache. Doch die Krisen der Gegenwart bergen eine epochale Chance. Sie sind ein existentieller Appell an unsere Potentialität. Sie rufen nach der Kraft des visionären Denkens und Handelns, nach der Kraft der Sehnsucht, die wir als Person und Gattung in uns tragen, nach der Kraft einer Weltzuwendung, die auf Achtsamkeit und der Empfindung universaler Verbundenheit gründet. Wir können Vertrauen haben, denn der Mensch – auch als homo economicus – ist keine Krankheit, sondern Schönheit in Entwicklung.



Prof. Dr. Phil. Claus Eurich  Prof. Dr. Phil. Claus Eurich
geboren 1950; 1976 Promotion; 1979 Habilitation; Professor für Kommunikationswissenschaft und Ethik am Institut für Journalistik der TU Dortmund; Kontemplationslehrer.Letzte Buchveröffentlichungen: „Die heilende Kraft des Scheiterns“ (2006); „Wege der Achtsamkeit“ (2008); „Das Gute im Bösen“ (März 2010).

Workshop: Das Leben ist eine Option. Führen mit Optionen.

Workshops - Das Leben ist eine Option. Führen mit Optionen.

Die klassischen Führungs- und Erfolgsmethoden passen nicht mehr in unsere schnelllebige und vernetzte Zeit. Die Orientierung an Zielen führt in einem hochdynamischen und hochkomplexen Umfeld zu Fehlsteuerungen und zu krank machendem Stress. Eine höhere Geschmeidigkeit und Flexibilität ist gefragt. Ziele sind out! Optionen sind in! Management by Options anstatt Management by Objectives.
Ausgehend vom persönlichen Bereich: Gestalten Sie Ihr Leben, Ihre Karriere mit Hilfe von Zielen? Oder, bei näherem Hinsehen: Schaffen und managen Sie Optionen? Auch in den Unternehmen hilft der Ziele-Kult, helfen Budgets und Controlling nicht so recht weiter. Nachhaltigen Erfolg erlangt man durch ein systematisches Chancenmanagement. Und Management by Options ist eine Technik für ein solches Chancenmanagement. Der Trend in der Managementlehre und -praxis hin zu mehr Flexibilität, weniger inhumaner Führungsbürokratie und delegierter Verantwortung ist unumkehrbar. Die Angst vor dem Kontrollverlust ist unbegründet. Mehr Flexibilität führt keinesfalls ins Chaos, sondern führt bei geringerer allgemeiner Kraftanstrengung zu besseren Ergebnissen.



Prof. Dr. Wolfgang Vieweg  Prof.Dr. Wolfgang Vieweg
Jahrgang 1949, verheiratet, 3 Kinder. Dipl.-Ing. FH Darmstadt, Technische Informatik, Dr. rer. pol. Universität zu Köln, Organisations-lehre. 5 Jahre Assistent Finanzvorstand, 14 Jahre leitende und geschäftsführende Positionen in den Bereichen Luftverkehr,  Maschinen- und Anlagenbau, Ingenieurberatung, Luxuslederwaren. Seit 12 Jahre Prof. für BWL, Rechnungswesen und Unternehmensführung an der FH Würzburg-Schweinfurt. Unternehmensberater (KMUs, Start-Ups), Autor.

Workshop: Die Kunst des Selbstmanagements

Workshops - Die Kunst des Selbstmanagements.

Inzwischen ist zweifellos bekannt und anerkannt, dass der Erfolg in der Wirtschaft nicht nur von äußeren Rahmenbedingungen abhängt, sondern auch sehr stark von der inneren Verfassung und somit von den Denk- und Verhaltensweisen der handelnden Personen. Weniger bekannt ist jedoch, wie der Einzelne diese subjektiven Denk- und Verhaltensweisen so steuern kann, dass für alle Beteiligten, also auch für ihn selbst, optimale Ergebnisse erzielt werden. Konkret heißt das: Wie kann ich mich auch und gerade in Zeiten von Stress und besonderen Herausforderungen so „managen“, dass ich nicht nur „überlebe“, sondern dass ich den Situationen kraftvoll, zielgerichtet und vor allem mit Freude begegnen kann?
Genau diese Frage leitet uns durch den Workshop. Es geht darum, eigene „Stolpersteine“ zu entdecken, um dann aus ihnen neue Brücken zu bauen. Am Ende des Workshops sollen die Teilnehmer in der Lage sein, mit viel Leichtigkeit und Freude ihre Selbstmanagementstrategie ins Arbeits- und Privatleben einfließen zu lassen. 



Barbara Fromm   Barbara Fromm
Barbara Fromm ist Geschäftsführerin der Firma Fromm und Fromm GbR  und Business und Life-Coach. Sie hält Vorträge, leitet Seminare und betreut seit 13 Jahren als persönlicher Coach Führungskräfte in allen Wirtschaftbereichen im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihre Schwerpunkte sind die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Stressbewältigung, Kommunikation und Umgang mit besonderen Herausforderungen. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel, Buchbeiträge und – gemeinsam mit ihrem Mann Michael Fromm – Autorin des Buches „Führen aus der Mitte“ (J. Kamphausen Verlag). Sie ist Gründungs-mitglied des deutschen Sektion der International Coach Federation (ICF).
Michael Fromm  Michael Fromm
Jg. 1954, verheiratet mit Barbara Fromm, seit 1996 Führungskräfte-Coach und Trainer für Unternehmen. Co-Autor des Buches „Führen aus der Mitte“, erschienen im J. Kamphausen-Verlag; Autor diverser Buchbeiträge zu den Themen Coaching und Führung. Gründungsmitglied der International Coach Federation (ICF). 2008 – 2009 Leiter der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen. Vorstandsmitglied im Spiritual Venture Network. Derzeit wieder selbstständig tätig: Coaching; Management von Großprojekten.

Workshop: Die neue Führungskunst - wie viel Ästhetik brauchen/vertragen Führung und Management

Workshops - Die neue Führungskunst - wie viel Ästhetik brauchen/vertragen Führung und Management

Die Betrachtung einer Führungsästhetik im Kontext von Entwicklung und Veränderung in Unternehmen, entwickelt neue Perspektiven auf die Organisation um dadurch neues Handeln zu ermöglichen.

Die Integration einer ästhetischen Dimension, im Sinne des platonischen Dreiklangs vom Wahren, Schönen und Guten, in das Führungsverständnis, eröffnet Wege die zunehmende Komplexität von Führungsaufgaben zu bewältigen. Ästhetik als nicht messbare, objektivierbare Kategorie erfasst das Subjektive, das Sinnliche in Führung und Management wodurch das Menschliche im wirtschaftlichen Handeln sichtbar zu werden vermag. Der ästhetische Aspekt von Führung findet derzeit weder in der einschlägigen Fachliteratur noch in der Führungspraxis viel Beachtung; obwohl das Streben nach Ganzheitlichkeit allen innovativen und nachhaltig ausgerichteten Konzepten zugrunde liegt. Die Präsenz von Ästhetik als Element der strategischen Führung könnte aber Orientierung geben in einer immer stärker vom Wandel betroffenen Wirtschaftswelt und bald zu den Erfolgsfaktoren der neuen Führungskunst gehören.

Der Workshop beleuchtet Ursprung und archaische Bedeutung der Ästhetik und führt ein in die Betrachtung und Nutzung der ästhetischen Dimension im Führungsbewusstsein und –verhalten. Praktische Übungen lassen den theoretischen Hintergrund, die Umsetzung sowie die Wirkungskraft ästhetischer Ausrichtung in Führung und Management, erfahrbar werden.



Susanne Leithoff  Suanne Leithoff
Diplom Kauffrau und Health Managerin ist Gründerin und Leiterin von Lifebalance at work, einer Unternehmensberatung für gesunde Organisationsentwicklung mit den Schwerpunkten: Gesunde Personalentwicklung, Gesunde Unternehmenskulturentwicklung, Ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement und Diversity Management. Seit mehr als 12 Jahren arbeitet sie als selbständige Beraterin, Projektmanagerin, Trainerin und Coach zur gesunden Entfaltung von Organisation und MitarbeiterInnen.

Workshop: Mit Werten Werte schaffen

Workshops - Mit Werten Werte schaffen

Die Werte eines Unternehmens finden sich im Leitbild, in Führungsgrundsätzen und Prinzipien. Aber erst wenn sie gelebt werden, entfalten sie ihre schöpferische Wirkung. Sie schaffen Identität und geben Mitarbeitern und Kunden Orientierung und Vertrauen.  Mit Hilfe der Technik der Systemaufstellung, die immer mehr auch in Konzernen genutzt wird, überprüfen wir in diesem Workshop Werte in ihrer Bedeutung und ihrer Wirkung. In sogenannten Systemaufstellungen erleben und erkennen Sie die Bedeutung und die Auswirkung der Werteorientierung auf die Beteiligten In diesem Vortrag werden die konkreten Situationen der Teilnehmer besprochen und Wege erarbeitet wie Werte in Unternehmen definiert, kommuniziert und mit Leben erfüllt werden können. 



Prof. Dr. Wolfgang Vieweg  Dr. Friedrich Assländer
geboren 1946, Studium Betriebswirtschafts-lehre, Soziologie und  Psychologie, Vertriebs- und Führungstätigkeit in einem Finanzkonzern, Hochschul-Dozent, zur Zeit Trainer und Coach im Top-management mit Systemaufstellungen in der Wirtschaft und spirituell orientierte Führungsseminare in Zusammenarbeit mit Pater Anselm Grün in Haus Benedikt in Würzburg, langjährige Zenpraxis, Mitbegründer und langjährige Vorstandstätigkeit im Verein "Spirituelle Wege e.V. - Zen und Kontemplation" und im Verein  "Spiritual Venture Network e.V.“

Workshop: Systemisches Führen im Innen und Außen

Workshops - Systemisches Führen im Innen und Außen

Komplexität, Dynamik und Brüche sind Alltagsphänomene, die Führungskräfte innerlich und äußerlich erleben.
Zunehmend wächst das Gefühl, dass das Koordinatensystem, sowohl persönlich als auch in der Rolle, unzureichend Orientierung mehr gibt. Als Antwort mit diesen Phänomenen umzugehen proklamieren einige das Ideal der authentischen Führungskraft und tappen damit in die Regressionsfalle, nämlich Sicherheit in Personen und Eigenschaften finden zu wollen. Wir werden uns dem Phänomen nach Authentizität aus systemischer Perspektive nähern und begreifen es als Transformation in eine neue und noch ungewohnte Verortung.
Wir bieten ihnen mehrere Sichtweisen zum authentischen Führen an und treten in einen gemeinsamen Dialog. 



Jens Hollmann   Jens Hollmann
Jens Hollmann ist systemischer Berater, Dipl.-Pädagoge und Kaufmann und Inhaber der Beratung Pro-results® und medplus-kompetenz ®. Mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Führungsberatung von Geschäftsführern und Vorständen in der Finanzindustrie und seit vielen Jahren konzeptionell und durchführend in der Qualifizierung und im Coaching von Chef- und Oberärzten in Kliniken tätig.Mandate bei der credit suisse, Daimler AG, Zurich Financial Services, Helios Kliniken in Berlin, Siegburg, Schwerin u.a. .Ausbildung in Change- und Konfliktberatung (USA,UK), psychosoziale Gesundheitsförderung (Schweiz), Ausbildung und Lizenzierung für Potenzialanalyseverfahren MBTI®, GPOP® und INSIGHTS® (Deutschland, Schweiz) und Ausbildung in der Arbeit mit dem Enneagramm und Professional Training in der Individualsystemik ™.

Workshop: Die Kunst konsequenter Kundenorientierung

Workshops - Die Kunst konsequenter Kundenorientierung

Der Workshop betrachtet die Frage, warum die meisten Unternehmen latent kundenfeindlich sind und wie Systematische Kundenbegeisterung funktioniert
Wer die Gewinnmaximierung in den Hintergrund und konsequente Kundenorientierung in den Vordergrund stellt, wird reich! Dies bedingt, dem Kunden wirklich zuzuhören, aus dessen Perspektive zu denken und zu handeln und auf Selbstbeweihräucherung zu verzichten. Wenn die Kunden dann zu Fans mutiert sind, wird das Marketing zum Selbstläufer und die Kundengewinnung zum permanenten, erfolgreichen Prozess.
Im Rahmen dieses Workshops überprüfen die Teilnehmenden zuerst kritisch die tatsächliche Kundenorientierung ihres Verantwortungsbereichs. Hierbei werden sie auf die fünf häufigsten Denkfehler in der Kundenbeziehung sensibilisiert. Anschliessend klassifizieren sie selbstkritisch ihr bestehendes Angebot an ihre Kunden in Begeisterungselemente, Leistungsfaktoren, Basis-anforderungen und „Kundenvertreiber“. Zum Schluss optimieren sie an Ort und Stelle mindestens zwei kundenbezogene Prozesse ihres Unternehmens, indem sie konsequent aus der Kundensicht denken und handeln.


Jörg Hilber   Jörg Hilber
Master of Advanced Studies of Services Marketing & Management. Gilt in seinem Heimatland Schweiz als DER Spezialist für Kundenbeziehungen, Servicequalität und Kundengewinnung. Studium der Sozial-pädagogik, Nachdiplomstudiengang in Dienstleistungs-marketing und –management. Absolvent eines Zertifikats-kurs in Hochschuldidaktik und eines Lehrgangs zum Business Coach. Selbstständiger Unternehmer (www.realites.ch) und gefragter Referent, Dozent für Kundenbeziehungs-management und Marktforschung an der Hochschule Luzern (CH) und dem Institut für Finanzplanung, Wettingen (CH). Vorher war er elf Jahre lang beim LINK (Institut für Markt- und Sozialforschung) als Leiter für Marketing und Kommunikation, als Leiter für Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheitsforschung und als Mitglied der Geschäftsleitung tätig.
Auf ehrenamtlicher Basis ist Hilber Präsident des Vereins Service-Ship für Exzellenz im Dienstleistungsmarketing und –management und Experte und Mentor am Institut für Jungunternehmen St. Gallen (CH).

Workshop: Kreativität für Unternehmensgründer

Workshops - Kreativität für Unternehmensgründer

Ein Unternehmen gründen bedeutet, etwas Neues zu schaffen. Kreativität wird als die Erzeugung neuer, nützlicher Ideen definiert, und Innovation ist die Umsetzung dieser Ideen.
Ein Unternehmen ist die realisierte Idee des Gründers - Kreativität als Ursprung dieses Prozesses ist also eine der wichtigsten Zutaten im Werkzeugkasten des Unternehmensgründers.
Der Workshop wird die folgenden Themen streifen:
   - Denkweise erfolgreicher Gründer
   - Kreativitätsprozess
   - Kreativitätsmethoden


Gregor Groß   Gregor Groß
geboren 1973, Erkenntnis über kreative Fähigkeiten während eines Zwischenstopps auf einer Reise nach Asien in Brisbane, Australien. Interesse für Kreativität (www.denkpass.de) und dafür, wie man Aufgaben richtig organisiert und delegiert, ohne die Kreativität seiner Mitarbeiter zu behindern (www.imgriff.com). Leiter Marketing und Vertrieb bei der alpha-board GmbH. Geschäftsführender Gesellschafter von Tigr Solutions und Gesellschafter bei Mashamo:kids, die Kinder- und Babymode herstellen. Sonntagmorgens, wenn ihn seine Söhne um 5:32 Uhr unsanft wecken, wünscht er sich ein Zeitmanagement, das ihm Zeit zum Schlafen verschafft.

 

Workshop: Wertebasierte Unternehmensführung - Praktische Erfahrung der I.K. Hofmann GmbH

Workshops - Wertebasierte Unternehmensführung - Praktische Erfahrung der I.K. Hofmann GmbH

Der Grad unserer Bewusstheit entscheidet maßgeblich über unser Tun und unser Sein. Das gilt für Menschen ebenso wie für Unternehmen.
Wie aber stelle ich fest, auf welchem Niveau sich das Bewusstsein eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter bewegt? Und wenn ich es weiß, wie und in welche Richtung entwickle ich dieses Bewusstsein weiter?
Der Workshop stellt zunächst das gedankliche Konzept wertebasierter Unternehmensführung vor.
Anschließend berichtet der Projektverantwortliche der I.K. Hofmann GmbH über die praktischen Erfahrungen bei der Implementierung. Der Aufbau und die Vorgehensweise werden dabei ebenso deutlich wie der sich daraus ergebende Nutzen.
Der Workshop richtet sich an Führungskräfte, die die enormen Potentiale einer bewusst gepflegten Unternehmenskultur erkannt haben und einen effizienten Weg zu deren Entwicklung suchen. 


   Michael Bayerlein
Michael Bayerlein, geboren am 19.06.1968 in Hersbruck, Abitur 1987, Bundeswehr in Regensburg, Lehre zum Bankkaufmann, Studium Bauingenieurwesen bis Vordiplom, Studium Lehramt für Hauptschulen bis erstes Staatsexamen, seitdem (1999) Tätigkeit bei I. K. Hofmann GmbH: Schwerpunkte derzeit: Audit Beruf und Familie, Ombudsmann, Leitbild - Kultur - Werte. Michael Bayerlein ist verheiratet und hat einen vier Jahre alten Sohn.
Andreas Welher   Andreas Welher
Jg. 1960, ist nach Studium und Industriepraxis seit 20 Jahren als Unternehmensberater, Vorstand und selbstständiger Unternehmer tätig. 2006 gründete er die Welther GmbH Coaching & Consulting. Sie unterstützt Unternehmen beim Aufbau wertebasierter Führungssysteme.

Workshop: Glanzlichter und Stolpersteine - Kreativer Umgang mit Veränderung, Entscheidung, Herausforderung

Workshops - Glanzlichter und Stolpersteine - Kreativer Umgang mit Veränderung, Entscheidung, Herausforderung

Plötzliche Veränderungen oder Konflikte in Ihrem Berufs- oder Privatleben erleben Sie als Belastung? Sie erkennen Ihre Zweifel, doch Sie schaffen es nicht über Ihren Schatten zu springen? Innere Stimmen hemmen Sie in Ihrem Tun? Sie fühlen sich energielos und sind unzufrieden? Sie kommen mit den „alten“ Lösungsmustern zu keinem befriedigendem Ergebnis? Übernehmen Sie Eigenverantwortung für Ihr Leben
oder erleben Sie wie aus Stolpersteinen Glanzlichter werden.
Gerade in den Ängsten und Problemen steckt die passende Antwort oder Lösung, wenn Sie Ihre Wahrnehmung neu erleben. Entwickeln Sie den Mut zu ungewöhnlichen Lösungen! Verlassen Sie mit Michaela Höhle gewohnte Wege und blicken Sie über Ihren Tellerrand hinaus! Gehen Sie spielerischer und gelassener an Herausforderungen heran!
Denn je mehr Sie sich kennen und annehmen mit all Ihren Facetten, desto authentischer und selbstsicherer treten Sie auf und treffen selbstbewusster und eigenverantwortlicher Entscheidungen für Ihr Leben.


Michaela Höhle   Michaela Höhle
Seit 2006 selbstständig als Kreativcoach & Designberaterin im eigenen Unternehmen kreatiefsinn – kreativcoaching & design in Mainz. Mit ihrem Schritt in die Selbständigkeit widmete sie sich dem, was sie schon immer interessiert und begeistert hat: der Mensch, seine Bedürfnisse & Besonderheit, die Kreativität & die Intuition. Sie legt im Umgang mit Menschen sehr viel Wert auf Einfühlungsvermögen & Kreativität, was die Bedeutung von Gefühlen und die Körperwahrnehmung, sowohl die Glanzlichter, als auch die Stolpersteine im Leben, betrifft. Ausgebildeter Resonanz-Coach (DVNLP, 2005-2008) bei institutkutschera, Wien, und studierte Diplom-Kommunikations-Designerin mit dem Schwerpunkt Corporate Design. Seit 1993 ist sie in der Erwachsenenbildung und als Referentin tätig.
  

 

Workshop: Nachhaltigkeitsbewusstseinsschulung am Beispiel SKF und Frankfurter Flughafen

Workshops - Nachhaltigkeitsbewusstseinsschulung am Beispiel SKF und Frankfurter Flughafen

Die Diskussion um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und ihrem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gewinnt in Zeiten krisengeschüttelter Finanzmärkte, abschwächender Konjunkturen und fortschreitendem Klimawandel weiter an Gewicht. Zudem kämpfen Unternehmen mit steigenden Energiekosten, die es erschweren profitabel am Markt zu bestehen. Erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien und Energiekostenreduzierungen werden erst durch ein ent-sprechendes Bewusstsein und die Kompetenzen von Mitarbeitern zum Leben erweckt. Genau hier setzt die Nachhalitgkeitsbewusstseins-Schulung "SustainAwareness“ von Peter Gündling an.


Peter Gründling   Peter Gündling
Gründer und Direktor von Training & Development, einem internationalem Anbieter von Schulungen und Entwicklungsmaßnahmen. T & D unterstützt Unternehmen auf Ihrem Weg zur Nachhaltigkeit und erstklassiger Personalentwicklung. Anbieter von Trainings in den Bereichen internationales Management, Selbstmanagement, Teameffektivität und Veränderungsmanagement. Beginn seiner beruflichen Laufbahn bei SKF, einem internationalen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, als Maschinenbauingenieur. Zuerst im Bereich Qualitätsmanagement tätig, später übernahm er die Verantwortung für kontinuierliche Verbesserungsprogramme und Veränderungsmanagement. Mit Einführung von Total Quality Management trat er eine Stelle als Trainer und Berater für Organisationsentwicklung an. Ausbildungen in Organisationsentwicklung, Erwachsenenbildung und Moderation halfen ihm in dieser Rolle. Zuerst schulte er überwiegend in Deutschland, dann innerhalb der nächsten zehn Jahre in Ländern rund um die Welt.
  

 

Workshop: Paradoxe Führung im Wandel von der Industrie zur Dienstleistungsgesellschaft - Die Kunst des "sowohl als auch”

Workshops - Paradoxe Führung im Wandel von der Industrie zur Dienstleistungsgesellschaft - Die Kunst des "sowohl als auch”

Dieser Workshop setzt sich mit den sehr tief sitzenden mentalen Modellen und Grundüberzeugungen aus dem Industriezeitalter auseinander, die beispielhaft bewusst machen und fragen, inwieweit diese unsere heutige Wahrnehmung und unser Führungshandeln sowie unsere gesamten Institutionen beeinflussen. Außerdem werfen Sie einen kritischen Blick auf das abendländische sowie deutsche „Denken des entweder oder“ und dessen Auswirkungen auf unser Führungshandeln. Dieses Denken wird in den Kontrast zum eher östlichen „sowohl als auch Denken“ gesetzt und daraus werden Schlussfolgerungen für eine neue paradoxe Führung gezogen. Diese Führung kann dann gleichzeitig etwa hart und weich, effizient und effektiv, rational und emotional sein. In dem Workshop arbeiten Sie mit kurzen Impulsen, Übungen, Austausch von Erfahrungen, Reflektion und Dialog. Sie versuchen dem schwierigen Thema sowohl mit Respekt als auch mit Spaß zu begegnen. 


Thomas Klug  Thomas Klug
Gründer und geschäftsführender Partner von cogitamus, einem Berater-Netzwerk für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse, das Beratung, Training und Coaching zu den Themenfeldern Innovation, Transformation/ Change, Kaizen/Lean, Führung und Organisation anbietet, 20 Jahre Erfahrung als Berater bei Kienbaum, PA Consulting Group und IMIG sowie als Manager und Geschäftsführer in der Automobilindustrie bei Continental in Europa, Südafrika und USA. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung mit Lehre (Krups, Solingen) und Studium (Dipl.-Kfm.) sowie Zusatzausbildungen in Change Management, Lernender Organisation und Dialog bei Peter Senge, Bill Isaacs und Claus Otto Scharmer in USA. Mitherausgeber des Buches „Führung neu verorten – Perspektiven für Unternehmens-lenker im 21. Jahrhundert“ (Gabler, 2007). Hierin werden neueste wissenschaftliche und praktische Führungsansätze aus den USA und Europa zueinander in Beziehung gesetzt

Workshop: Die Kunst, Trennungen zu managen

Workshops - Die Kunst, Trennungen zu managen

Bei Trennungen von MitarbeiterInnen in Unternehmen entstehen Dynamiken in Teams und Abteilungen, die oft nicht erkannt oder wahrgenommen, manchmal sogar geleugnet werden. Zunächst gilt es für die Verbleibenden mit dem Verlust der KollegenInnen umzugehen und auf gewachsene soziale Kontakte und Rituale zu verzichten. Wenn bei Umstrukturierungsprozessen zu wenig Transparenz herrscht und über Pläne nicht kommuniziert wird, entstehen Ängste bei den Verbleibenden. Destruktives Verhalten ist die Folge. Es kann zur „Krise des Systems“ kommen.
Veränderungen, die durch Kündigungen entstehen, sind meist auch mit einer Änderung der Unternehmenskultur verbunden. Dieser Workshop schafft Bewusstsein für die Notwendigkeit den von Trennungsmanagement.
  Inhalte:
   • Die „Verbleibenden“ im Unternehmen – deren Rolle und Macht
   • Umgang mit aufkommenden Emotionen und Konflikten der Verbleibenden
   • Die Aufgaben des Managements bei Trennungen
   • Coaching für die Beteiligten
   • Organisations- und Personalentwicklungsprozess
   • Begleitung durch externe Beratung
   • Ausblick in die Zukunft des Unternehmens – Newplacementphase 


 Angela Kämper-Laube  Angela Kämper-Laube
seit 1992 als Organisations- und Personalentwicklerin in unterschiedlichen Unternehmen freiberuflich tätig. Erfahrungen sammelte sie im oberen und mittleren Management, auf Vorstandsebene und im Bildungsbereich. Sie begleitet Projekte und Strategieprozesse, insbesondere im Bereich Trennungsmanagement und Veränderungsprozesse. Ihre besondere Fähigkeit liegt darin, Probleme schnell zu erkennen, Lösungen zu erarbeiten und Menschen in ihrer Wahrnehmung zu sensibilisieren. So werden die Aufmerksamkeit für Prozesse und entstehende Themen bei den Menschen erhöht, und Potenziale für die Zukunft werden aufgedeckt. Ihr Leitthema lautet: Veränderung heißt nichts zu verlieren, sondern Neues hinzu zu bekommen.
Nach einer Drogistenlehre absolvierte sie ein BWL-Studium an der FH in Köln. Sie hat sich in systemischen Denken, TA, Gestalt, NLP und in der Feldenkrais Methode® weitergebildet.
  

 

Workshop: Die Kraft der Intuition im Führen und Lernen

Workshops - Die Kraft der Intuition im Führen und Lernen

In Unternehmen ist es wichtig, eine inspirierende Atmosphäre des Arbeitens zu ermöglichen, d.h. eine gute Führungs- und Lernkultur zu entwickeln und zu verankern. In ihr sollte die Orientierung auf Werte und Zukunftsfähigkeit im Mittelpunkt stehen. Wie in einem Unternehmen geführt und gelernt wird, hängt in starkem Maße von der Unternehmenskultur ab. Eine gute Unternehmenskultur ist durch Authentizität und Transparenz in der Führung, durch Intuition und reflektierendes Lernen geprägt. Intuition erschließt einen neuen, jenseits des rationalen Verständnisses liegenden Zugang zu produktiven Entscheidungen. Sie vervollständigt die logische Sichtweise um die Dimension der Seele. Sie bewirkt ein Öffnen gegenüber vorgefertigten Haltungen und erlaubt, die eigene Tiefe zuzulassen und zu integrieren. Lernen findet nicht mehr nur durch Lernen aus Erfahrung und dem systemischen Blick auf den Kontext statt, sondern es schöpft mit einem Gegenwärtigwerden (Presencing) aus dem bestmöglichen Zukunftspotential. Das Bewusstwerden des inneren Standorts und das Spüren der eigenen Lebendigkeit und Intuition sind für ein verantwortungsvolles Wirtschaften mit Geist und Seele zentral.
Der Workshop gliedert sich in einen Impuls über unser Verständnis von Lernen und Führen mit Intuition, einem sich daran entfaltenden Dialog und vertiefenden Erfahrungen zur Wahrnehmung und Stärkung der Intuition.


 Dr. Matthias Becker  Dr. Matthias Becker
Dr. Matthias Becker arbeitet seit 10 Jahren als Arzt und Psychotherapeut in den Kliniken Heiligenfeld und seit 2 Jahren freiberuflich als Coach, Trainer und Berater. In seinen Trainings und Beratungen geht es um die Verbesserung von Unternehmensgesundheit und Erfolg, bspw. durch Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, durch den Aufbau einer guten Unternehmenskultur und eines vertrauen-schaffenden Konfliktmanagements, durch Freisetzen von Innovations- und Kreativitätspotentialen und durch systemische und Prozessorientierte Organisations-beratung. In seinen Workshops, bspw. zur strategischen Visionsentwicklung und der Heldenreise, kommen systemische Organisations- und Familienaufstellungen, körperorientierte, tiefenpsychologische und gestalt-therapeutische Verfahren zum Einsatz, ebenso wie spirituell verankerte Arbeitsweisen aus der Psychology of Vision, des Diamond Approach, der Orgodynamik und Tara-Rokpa-Prozessarbeit. Er ist darüber hinaus Ausbilder in der Fortbildung zum integralen Business Coach.

 Dorothea Hartmann  Dr. Dorothea Hartmann
Diplom-Soziologin, arbeitet seit 5 Jahren im RKW Kompetenz-zentrum und seit 15 Jahren als selbstständige Trainerin, Beraterin, Coach und als Sozial-wissenschaftlerin und Lehrbeauftragte in den Themenfeldern Unternehmenskultur, Werte, Kompetenzentwicklung, demo-graphischer Wandel in Unternehmen und in der Organisationsentwicklung und Umwelt- und Nachhaltig-keitsforschung. Sie führt Zukunftswerkstätten und Lernlabors durch, Strategie- und Expertenworkshops, Trainings und Coachings, Tagungen und Podiumsdiskussionen für Unternehmen, NGOs und Stiftungen.
  

 

 

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