Kongress Programm für Donnerstag, 10. Juni. 2010
ab 15:00 Uhr - Tagungsbüro im Regentenbau
19:00 Uhr - Begrüßung
Eröffnungsvortrag, 19:30 Uhr
Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft
Plenumsvortrag
Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft
Josef Riegler stellt in seinem Plenumsvortrag die globale Entwicklungen und möglicher Szenarien bis 2050 dar.
Er beschreibt das Modell der Ökosozialen Marktwirtschaft als Balance zwischen leistungsfähiger, wissensbasierter Wirtschaft, sozialer Solidarität und ökologischer Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kulturen. Darüber hinaus erläutert Josef Riegler in seinem Vortrag das Konzept einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft als Rahmen für fairen Wettbewerb in einer globalisierten Ökonomie sowie als Grundlage für Planungs- und Investitionssicherheit.
Josef Rieglers Ziel ist die humane Weltgesellschaft. Er stellt das Projekt „Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“ als „Win-win-Strategie“ für Nord und Süd vor, erklärt die Dringlichkeitsliste für konkrete politische Entscheidungen auf globaler Ebene und geht auf das Konzept für eine funktionsfähige Global Governance ein.
Josef Riegler
geboren am 1. November 1938 in Judenburg, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkelkinder. Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien, Fachlehrer an Landw. Fachschulen und Generalsekretär der Katholischen Aktion in der Steiermark. Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule in Stainz, des Steirischen Bauern-bundes und des Österreichischen Bauernbundes. Abgeordneter zum Nationalrat, Agrarsprecher der ÖVP, Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung. Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Vizekanzler und Bundesparteiobmann der ÖVP. Abgeordneter zum Nationalrat, Energiesprecher der ÖVP. Präsident und seit 2005 Ehrenpräsident des Ökosozialen Forum Österreichs. und des Ökosozialen Forum Europas. Verleihung des Ehrendoktorats der Universität für Bodenkultur.
Plenumsvortrag, 20:00 Uhr
Die Kunst des Wirtschaftens
Eröffnungsvortag
Die Kunst des Witschaftens
Eine neue Form des Wirtschaftens wird eine Kunst des Wirtschaftens sein. Sie wird stattfinden unter sich veränderten Rahmenbedingungen einer sich verändernden Wirtschaftordnung. In der Unternehmensführung reicht es nicht mehr, sich einseitig an finanziellen Kennzahlen zu orientieren. In einer Situation komplexer werdender Anforderungen werden in Zukunft unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven auf eine kreative Weise verbunden werden, z. B. die effiziente Organisation, die Mitarbeiterperspektive, die Unternehmenskultur, die Kundenperspektive, natürlich die Märkte, aber auch unsere soziale und ökologische Verantwortung. Diese Perspektiven sind mit unterschiedlichen Werten verbunden, so dass wirtschaftliches Handeln ein komplexer werdendes Wertegefüge berücksichtigen muss. Dieses Wertegefüge ist Teil der jeweiligen Unternehmensphilosophie. In Zukunft wird also ein Wettbewerb der Unternehmensphilosophien, wie z. B. rein betriebswirtschaftlicher Ausrichtung, Social Business, sozio-spirituelles Business, Familienunternehmen usw. stattfinden. Die damit verbundenen Werte drücken sich in der jeweiligen Unternehmenskultur aus, so dass ihre Gestaltung einen zentralen Stellenwert für eine erfolgreiche Unternehmensführung bekommen wird. Persönlichkeiten, denen dies auf eine glaubwürdige und integere Weise gelingt, sind mehr virtuose Künstler als handwerkliche Manager und nutzen ihre Intuition und Authentizität in ihren wirtschaftlichen Aktivitäten. Bewusst gestaltete Unternehmen besitzen eine ihnen eigene Ästhetik und könnten sogar als "lebendiges Kunstwerk" betrachtet werden .
Dr. Joachim Galuska
MBA, Unternehmensgründer, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken, Bad Kissingen, die 2007 als "Europas bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen" ausgezeichnet wurden und zahlreiche weitere Preise erhielten; Facharzt für Psychiatrie und für Psychosomatische Medizin; Vorträge und Publikationen zu den Themen: Beseelte Führung, Unternehmenskultur, Spiritualität und Management, spirituelle und transpersonale Psychotherapie; Gründer diverser Netzwerke wie z. B. Spiritual Venture Network.
21:30 Uhr - Meet and Talk