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Bad Kissingen, 10-13.06.2010
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Kongress Programm für Sonntag, 13. Juni. 2010

     08:15 Uhr - Meditation und/ oder Bewegung  
 

Parallelvorträge, 09:00 Uhr

Weibliche Weisheit in uns - eine Anfrage in unsere Führungskunst

Parallelvorträge: Weibliche Weisheit in uns - eine Anfrage in unsere Führungskunst

Es geht um die globale, kollektive und individuelle Wiederaneignung des Weiblichen Prinzips in uns und in der Führungskunst.

Alle Kulturen kennen die Unterscheidung zwischen den Polen des Männlichen und Weiblichen. Die Vernachlässigung des einen auf Kosten des anderen führt unweigerlich zu zerstörerische  Ungleichgewichten auf der Mikro-, Meso- und Makroebene.
Das weibliche Prinzip ist in hohem Maße gekennzeichnet von einer Orientierung an den Erfordernissen des Lebens, der Nachhaltigkeit und der Wertschätzung von Vielfalt. Wenn dieses Prinzip schöpferisch werden soll, braucht es eines intensiven Dialogs mit dem männlichen Prinzip, das auf Gestaltung, Vergegenständlichung, Funktionalität und Durchsetzung ausgerichtet ist.
In dem Vortrag geht es um das Was und das Wie einer Führungskunst, die das weibliche Prinzip achtet und zur Gestaltung bringt.


Barbara von Meibom   Prof. Dr. Barbara von Meibom
Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin, Psychosynthesetherapeutin, -trainerin und –coach. 1. Vorsitzende der Deutschen Psychosynthese Gesellschaft. Abteilungsleiterin in der Empirischen Auftragsforschung, Univ. Prof’in für Politikwissenschaft, Universität Duisburg - Essen, Aufbau und Leitung von Communio – Institut für Führungskunst (Berlin/Essen)

Die Kunst der Freiwilligkeit in der Führung

Parallelvorträge: Die Kunst der Freiwilligkeit in der Führung

Was ist das für ein inneres Bild, was wir haben, wenn wir an Führen denken? Man kann vieles im Leben erzwingen, zumindest erzwingen wollen. Aber was dauerhaft und gut gelingen soll, muss eher spielerisch errungen werden. Novalis hat dies auch auf unternehmerische Tätigkeit ausdehnen wollen:
"Jedes Geschäft muss künstlerisch behandelt werden, wenn es sicher und dauernd und durchaus zweckmäßig gelingen soll."

Das Künstlerische in der Führung braucht das Freiwilligkeits- und Freiheitsmoment. Das kann durch Regeln und Rituale geführt werden, aber es fordert auch eine veränderte innere Einstellung zum anderen Menschen. Man muss lernen,  Mensch und Arbeit voneinander getrennt betrachten und als Vorgesetzter selbst aus dem Zentrum herausgehen und dies als Ziel oder als eine Aufgabe setzen.


Wolfgang Gutberlet   Wolfgang Gutberlet
Studium der Betriebswirtschaftslehre (Saarbrücken und Würzburg); Abschluss als Diplom-Kaufmann.
1970 Eintritt in das väterliche Unternehmen tegut..., seit 1973 Vorsitzender der tegut... Geschäftsleitung und Gesellschafter-Vorstandsvorsitzender tegut... Gutberlet Stiftung & Co., Fulda. Mitglied im Beirat der Globus Holding GmbH & Co. KG, Mitglied des Landesbeirats der Commerzbank, im Verwaltungsrat der GfK Nürnberg und des hessischen Nachhaltigkeitsrates. Member of the Board of the Coca-Cola Retailing Research Council. Mitglied im Vorstand der WALA-Stiftung. Vorstands- und Fördermitglied im BÖLW (Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft), im AOEL (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller) und vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau).
Aufbau der herzberger Bäckerei mit ausschließlicher Bio-Produktion im Bereich Brot- und Backwaren und Ausbau der Bio-Produktion der kff (kurhessische fleischwaren GmbH fulda). Ausweitung der Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau auf das gesamte tegut... Sortiment. Verschiedene Initiativen im Bildungsbereich. Engagement bei Qualitätsverbesserungen von Lebensmitteln.
Auszeichnungen: „Ökomanager des Jahres 2005“, „Goldener Zuckerhut 2006“, Entrepreneur des Jahres 2007, Aufnahme in" Hall of Fame" der weltbestenen Unternehmer, „Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2008“ Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.



Abschlussvortrag, 10:45 Uhr

Macht, Moral und Wirtschaft

Abschlussvortrag: Macht, Moral und Wirtschaft

Massenentlassungen, Korruptionsskandale, Finanzkrisen und eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich haben das Vertrauen in die Führungskräfte der Wirtschaft stark erschüttert. Daniel Goeudevert, viele Jahre Spitzenmanager in der Automobilindustrie, wirft einen Blick hinter die polierten Fassaden der Geschäftswelt. Dabei entlarvt er die Vorstellung von einer rein rational agierenden Ökonomie als gefährliche Illusion. Die Wechselbeziehungen zwischen Markt und Moral, Ökonomie und Ökologie analysiert der ehemalige Top-Manager sowohl in seinem Bestseller „Das Seerosenprinzip“ als auch in seinem Vortrag „Macht, Moral und Wirtschaft“.


 Daniel Goeudevert  Daniel Goeudevert
geboren in Reims-Frankreich, Studium für Literatur an der Sorbonne, Lehrer in einem Pariser Gymnasium, Autoverkäufer bei Citröen, Vertriebsvorstand bei Citröen in der Schweiz, Generaldirektor Citröen Schweiz, Vorstands-vorsitzender Citröen Deutschland, Renault Deutschland, Ford Deutschland, Volkswagen.
Autor verschiedener Bücher (6), z.B. das Seerosenprinzip, Wie Gott in Deutschland - eine Liebeserklärung.



 

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